Superfood Kren – stärkt die Abwehr und wirkt entzündungshemmend

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kren ist seit Jahrhunderten bekannt, schon Hildegard von Bingen setzte Kren bei Verdauungsbeschwerden und Husten ein. Frischer Kren wirkt gegen verschiedene Krankheitserreger, beispielsweise Bakterien. Außerdem stärkt er das Immunsystem, fördert die Verdauung und die Durchblutung und wirkt auch schleimlösend.

Kren wird daher gerne bei Blasen- und Harnwegsentzündungen und Beschwerden der Atemwege eingesetzt. Allerdings sollten ihn Menschen mit Magen-Darm-Entzündungen und Nierenentzündungen nicht einnehmen.

„Bei Muskelschmerzen oder Rheuma kann Kren eine symptomlindernde Wirkung haben. Dazu werden ein bis zwei Esslöffel frisch geriebener Kren in ein Tuch aus Baumwolle eingeschlagen und maximal drei Minuten auf die betroffene Stelle gelegt. Kren sollte immer möglichst frisch gerieben und nicht fertig gekauft werden: die antibiotisch wirkenden Senföle verflüchtigen sich an der Luft leider sehr schnell“, sagt Diätologin Elisabeth Höller vom Klinikum Bad Gastein.

Wie viele andere Hausmittel sollte auch Kren nur begrenzt eingesetzt werden. Außerdem sind Hausmittel niemals ein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung.

Die Wirkung:
- Kren verfügt über eine antibiotische Wirkung, die von den enthaltenen Senfölen herrührt.
- Enthalten sind außerdem außerordentlich viel Vitamin C, aber auch Provitamin A und die Vitamine B1, B2 und B6.
- Kren versorgt uns auch mit den wichtigen Mineralstoffen Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium und Eisen.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)