So vermeiden Sie Nackenschmerzen

Hals warm halten: Ein heißes Bad, ein dicker Wollschal oder eine Wärmflasche lockern die Muskulatur und lindern so die Schmerzen. Wärmepflaster halten den Hals über Stunden warm und wirken besonders gut. 

Zugluft vermeiden: Ein kalter Luftzug ist oft Auslöser von Nackenschmerzen. Ein leichtes Tuch schützt empfindliche Menschen.  

Massagen: In einer Massage oder Physiotherapie können Verspannungen im Hals und Nacken förmlich weggeknetet werden. 

Richtige Schlafposition: Die richtige Stärke der Matratze schont den Rücken. Auch ein Nackenkissen kann hilfreich sein. Schlafen auf dem Bauch mit verdrehtem Nacken kann die Schmerzen verstärken und überdies Kopfschmerzen verursachen. 

Rückenschule: Mit gezielter Kräftigung der Rücken- und Nackenmuskulatur wird Schmerzen in diesem Bereich dauerhaft vorgebeugt. Dabei werden richtiges Sitzen, Beugen und Bücken erlernt und die Muskulatur verstärkt aufgebaut.  

 

Prim.a Dr.in Renata Čop, MSc, Ärztliche Direktorin am Klinikum Bad Gastein und Fachärztin für Physikalische Medizin, informiert: „Nackenschmerzen sind zwar unangenehm, vergehen aber meist von alleine, wenn der Grund eine Verspannung ist. Bei dauerhaften oder wiederkehrenden Schmerzen sollte die Ursache jedoch ärztlich abgeklärt werden. Mit regelmäßiger Therapie sind chronische Nackenschmerzen sehr gut therapierbar.“ 

 

Im Klinikum Bad Gastein werden jährlich rund 1250 Personen mit Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates behandelt.  

 


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)