Spezialisierung in der orthopädischen Reha: Neues Angebot berücksichtigt Corona-Langzeitfolgen

„Bei chronischen orthopädischen Diagnosen wie Rheuma, Arthrosen oder Wirbelsäulenerkrankungen sind regelmäßige Bewegung und Physiotherapie eine tragende Säule der Behandlung. Quarantäne, Bettlägrigkeit und ein coronabedingtes Erschöpfungssyndrom haben bei vielen Betroffenen jedoch dazu geführt, dass sich ihre Beschwerden aufgrund der fehlenden Bewegung verschlechtert haben“, erklärt Primaria Dr.in Renata Čop, Ärztliche Direktorin am Klinikum Bad Gastein.

Neben der primären orthopädischen Grunddiagnose werden in Klinikum Bad Gastein nun auch die Langzeitfolgen der Corona-Erkrankung behandelt. So werden zwei unterschiedliche Diagnosen effektiv und ressourcenschonend während eines Aufenthaltes therapiert. „Menschen mit einem Erschöpfungssyndrom nach Covid-19 sind anfangs häufig nur in geringem Maße mobilisierbar. Muskelkräftigung und Bewegungstherapie sind bei ihnen oft wesentlich. Sie brauchen aber sehr umfangreiche und individuell abgestimmte Maßnahmen“, so die Ärztin über das neue Angebot.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2021)