Rasche Reha nach der Knie-OP

Ist eine Kniearthrose erst einmal sehr weit fortgeschritten, gilt der Einsatz eines künstlichen Gelenks als beste und nachhaltigste Behandlungsmethode, weiß Oberärztin Dr. Renata Čop, stellvertretende Ärztliche Direktorin am Klinikum Bad Gastein. „Für einen guten Reha- und Langzeiterfolg ist es aber wichtig, dass Betroffene fit und gesund sind“, fügt sie hinzu. Um in ein möglichst schmerzfreies, aktives Leben zurückkehren zu können, sollte mit Reha-Maßnahmen möglichst bald nach der OP begonnen werden. Im Klinikum Bad Gastein werden jedes Jahr 300 Menschen mit Knieprothese behandelt. Ein interdisziplinäres Team erstellt je nach Schwere der Operation, persönlicher Leistungsfähigkeit und Lebensbedingungen einen individuellen Therapieplan. Je besser die Patientinnen und Patienten mitarbeiten, umso rascher kommen sie wieder in Bewegung. Dazu gehört, dass belastende Faktoren wie Übergewicht und Rauchen ernst genommen werden. Daher soll auf Zigaretten zumindest für drei Monate vor und sechs Wochen nach der Operation verzichtet werden, um Komplikationen zu vermeiden.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)