Mit Sport und Bewegung gegen chronische Schmerzen

Bewegungsmangel und einseitige Belastung, beispielsweise Schreibtischarbeit, führen zu Schmerzen im Bewegungsapparat. Eine Schonung des Körpers verschärft die Probleme eher noch und kann zu einseitigen Knochenabnützungen führen. Schwimmen, Nordic Walking und Radfahren sind gute und gelenkschonende Sportarten, die den Stütz- und Bewegungsapparat kräftigen. Zu Beginn sollte das Training im niedrig dosierten, schmerzarmen Bereich aufgenommen und dann langsam gesteigert werden. Welche Sportart betrieben wird, ist nicht entscheidend. „Wichtig ist, dass das Training Spaß macht. Anfangs sollten kleine Ziele gesetzt werden, etwa dreimal wöchentlich eine halbe Stunde Nordic Walking“, erklärt Primaria Dr. Čop, Ärztliche Direktorin am Klinikum Bad Gastein. Die Fachärztin für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation betont: „Bewegung tut auch der Psyche gut. Sie wirkt effektiv gegen Stress, der wiederum Schmerzen verstärken kann. Nach dem Sport kommen große Teile des Nervensystems zur Ruhe, so können auch die Energiereserven wieder aufgefüllt werden.“ 




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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2021)