Eisstockschießen birgt hohes Verletzungsrisiko

Auch wenn die Sportart im Gegensatz zum Skifahren oder anderen Wintersportarten mehr auf Technik und Präzision als auf Kraftaufwand setzt, darf die passende Vorbereitung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Da auf glattem Eis gespielt wird ist das Sturzrisiko hoch und die häufige Folge sind Knochenbrüche. Bei einem Sturz nach vorne sind vor allem die Handgelenke, Schultern oder Arme betroffen. Wenn der Spieler mit dem Gesäß aufsitzt kann es zu Frakturen des Steißbeins oder der Lendenwirbelsäule kommen. Prim. Dr. Harald Zeindler, Ärztlicher Direktor des Klinikum Bad Gastein, weiß, wie man Stürzen vorbeugen kann: "Am wichtigsten ist ein festes Schuhwerk mit einer rutschfesten Sohle. Außerdem sind Handschuhe ratsam, um bei einem Sturz Aufschürfungen der Handfläche zu vermeiden."


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)