Bericht Morbus Bechterew

Morbus Bechterew wird häufig erst nach einem längeren Leidensweg diagnostiziert. Eine frühzeitige Diagnose und eine Therapie können die Beschwerden jedoch deutlich verbessern und die Krankheit sogar zum Stillstand bringen“, informiert Prim. Dr. Renata Čop, MSc, Ärztliche Direktorin am Klinikum Bad Gastein und Fachärztin für Physikalische Medizin, in der Kronen Zeitung über die entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Genau so erging es auch Patientin Christine Praxmarer aus Tirol: Sie leidet bereits seit ihrer Jugend an der Erkrankung und erzählt in dem Bericht, wie ihr seit sieben Jahren eine regelmäßige Rehabilitation im Klinikum Bad Gastein hilft, ein aktives Berufs- und Privatleben zu führen.

Fakten zu Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)

- Morbus Bechterew ist eine Form entzündlichen Rheumas, die vor allem die Wirbelsäule befällt. Diese verknöchert und versteift sich im Verlauf der Erkrankung.

- Symptome: starke Schmerzen im unteren Rücken – vor allem in der zweiten Nachthälfte –, Gesäßschmerzen sowie eine länger andauernde Morgensteifigkeit. Bewegung lindert die Schmerzen.

- Diese Rheumaform beginnt meist bereits zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr.

- Männer sind häufiger betroffen und erkranken in der Regel früher als Frauen.

- Die Versteifung der Wirbelsäule verläuft bei Frauen langsamer und weniger vollständig.

- Die Ursache der Autoimmunerkrankung ist nach wie vor nicht bekannt. Neben einer genetischen Veranlagung wird auch eine Störung des Immunsystems vermutet.

- Morbus Bechterew ist derzeit noch nicht heilbar.

- Eine frühzeitige Therapie kann sowohl die Beschwerden lindern als auch das Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

- Bäder im mit dem Edelgas Radon natürlich angereicherten Gasteiner Heilwasser bewirken eine Verbesserung der Symptome. Das radonhältige Wasser wirkt entzündungshemmend und verbessert die Symptome.

 

Link zum Onlinebeitrag https://www.krone.at/2222386


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)